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Film-Reviews
| Film: |
Home Sweet Home / Gwai muk |
| Land: |
Hong Kong |
| Jahr: |
2005 |
| Regisseur: |
Pou-Soi Cheang
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| Darsteller: |
Qi Shu, Alex Fong, Kar Yan Lam, Suet Lam |
| Review: |
Markus Leibold 09.02.2006 |
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| Inhalt |
May (Shu Qi) zieht mit ihrem kleinen Sohn und Mann in ein neues Apartment. Zuerst wird ihr Sohn entführt und anschließend ihr Mann schwer verletzt. Weder Nachbarn noch die Polzei glauben der jungen Frau ihre Geschichte von einem Bewohner, der sich im Haus versteckt hält ...
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| Review |
Durch die Werbung und Trailer erwartete ich einen der üblichen Hong Kong Horrorfilme, bzw. ein erneuter Aufguss eines japanischen Gruselfilmes wie the Ring und Konsorten. Die ersten Minuten deuten auch auf genau dieses Genre hin, inklusive plötzlich auftauchendem Gesicht in einem Fahrstuhl.
Der kundige Zuseher lehnt sich zurück, glaubt jetzt schon zu wissen wie die Geschichte fortgeführt wird und hofft wenigstens auf ein paar nette unerwartete Schrecksekunden. Aber Home Sweet Home verlässt sehr schnell die eingestaubten Bahnen und aus der erwarteten Gruselstimmung wird eher ein Thriller mit dem Kampf zweier
Mütter um einen Sohn.
Shu Qi verkörpert die leibliche Mutter, während Kar Yan Lam den Gegenpart als entstellte, wahnsinnige "Obdachlose" darstellt. Shu Qi kann hier in ihrer Rolle nicht überzeugen, was aber hauptsächlich am Drehbuch liegt. Ihre Rolle beschränkt sich weitesgehend auf das panische Rennen durch Treppenhäuser und angstvolle Blicke im Regen.
Affallend auch die auf dünne Röcke beschränkte Garderobe. Zu offentsichtlich sollte Shu Qi hier als Eye Candy benutzt werden. Das sie schauspieltechnisch mehr kann hat sie in Three Times (Taiwan 2005) bewiesen.
Es werden vom Drehbuch ganz klar Parallelen zischen den beiden Müttern aufgebaut. Bei Beiden ist das Kind/Familie der Mittelpunkt des Lebens, beide Leben von der Außenwelt mehr oder weniger zurückgezogen. Die eine versteckt sind in den Luftschächten des Hochhauses, die andere in ihrer eigenen gewählten sozialen Isolation.
Leider geht das Drehbuch bei der Figur von Shu Qi hier nicht weiter in die Tiefe, sodass dieses durchaus reizvolle Element nicht ausgebaut wird.
Im Gegensatz dazu kann Kar Yan Lam, noch bestens im Gedächtnis aus Koma (HK 2004) , voll überzeugen und liefert eine gute Leistung ab. Am Anfang des Filmes als aggressives Monster ohne menschliche Emotionen dargestellt schafft sie es die Figur am Ende des Filmes als mitleidenswerten, tragischen Charakter zu präsentieren. Verstärkt wird die gute Leistung noch von den realistischen MakeUp-Effekten.
Trotz der atmospärischen Kameraarbeit, der Leistung von Kar Yan Lam kann Home Sweet Home letztendlich nicht vollends überzeugen. Bei einer Lauflänge von 100 Minuten wäre ein strafferer Schnitt erforderlich gewesen. Die Spannung kann nicht während des ganzen Filmes gehalten werden. Kritikpunkt ist auch die
einzige CGI-Szene im Film, die sich nicht in das Gesamtkonzept einfügt und optisch nicht überzeugt.
Fazit:
Ein leicht überdurchschnittlicher Horrorthriller.
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| DVD |
DVD von Panorama. Bildformat anamorph 16:9, Tonformat Mandarin, Kantonesisch, Untertitel Englisch, Chinesisch (vereinfacht, traditionell). Extras Trailer und Making-Off.
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